Aktuelles

Frau Malzer und ihre fleißigen Helfer

Spendenübergabe unseres Vereins an die Künstler der Gruppe "Sbrutsch" zur Weiterleitung an Bedürftige in der Ukraine

Flyer zum Ausdrucken:
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zeitlos ...

Warum schweigen die Lämmer?

Bundespolitische Programm der ÖDP
Insbesondere für Eltern eine Pflichtlektüre
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Warum schweigen die Lämmer?
Prof. Rainer Mausfeld sagt, es sei bereits wesentlich später als fünf vor zwölf.
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 2017
2017

Der Strom der Schutzsuchenden in der Ukraine zählt zu den gewaltigsten in Europa seit dem Jugoslawienkrieg. Laut dem Internal Displacement Monitoring Centre, einer Nichtregierungsorganisation in Genf, gehört die Ukraine derzeit zu den zehn Staaten mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit.

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                          2006 - 2016

Landraub in der Ukraine – Monsantos Hintertür in die EU

Die Quintessenz ist, dass die europäischen Landwirte noch nicht begriffen haben, dass die aus Washington viel gepriesene Propaganda über „den Wandel der Ukraine hin zum „demokratischen“ Freiheitsstaat“ wirtschaftlich nur ein Ziel hat: „das amerikanische Lasso um die europäische Wirtschaft und die europäischen Agrarproduzenten zu werfen, um sie zu Fall zu bringen“.

 

 

Wir hoffen, dass so der ein oder andere noch aufgeweckt wird und versteht, was in der Ukraine wirklich geschah - und noch geschieht!

 

 

Kiev 2015

Was ich noch sagen wollte:

 

Es ist lächerlich zu behaupten, die Sanktionen gegen Russland basierten auf moralischen Grundsätzen und dann das Geschwätz von Freiheit und Demokratie in der Ukraine anzustimmen. Es ging und geht darum, sich die ökonomischen Assets der Ukraine für westliche Konzerne zu "erschließen" (Nahrungsmittel, Bodenschätze), die russische Wirtschaft zu schwächen und insbesondere darum, 1. die Teilnahme der Ukraine an der Zollunion mit Russland zu unterbinden, 2. die ukrainisch-russische Militär-Produktion (Ost-Ukraine!) zu zerstören, 3. das ökonomische Verhältnis zur EU bewusst zu belasten, um eine Annäherung der Regionen zu erschweren und die Abhängigkeit von den USA (TTIP, TISA ..) ungestört voran treiben zu können und 4. im Speziellen vielleicht auch die Verhandlungsposition von Gazprom als potenziellen Monopolist gegenüber Europa zu schwächen. Ein Blick auf Saudi Arabien verrät, wie lächerlich es ist, wenn der Westen ernsthaft "Moral" als politische Beweggründe vor schiebt: Es geht um Geld und Macht - NICHTS anderes. Russland besitzt aufgrund seiner Größe, seiner Bodenschätze und seines Militärs natürlich auch ein großes Potenzial, der US-Weltherrschaft ökonomisch in die Suppe zu spucken. Global ist es ja deutlich besser an Europa und Asien angebunden als die "Insel" USA und kann zur Bedrohung werden, wenn es sich z.B. zu eng und wirtschaftlich zu gut mit ihren kontinentalen Nachbarn versteht. Also werden Leute mit Geldkoffern los geschickt und unter dem Deckmantel kultureller Aktivitäten werden Proteste finanziert, Aufstände induziert und pro-westliche Politiker aufgebaut (Timoschenko , Klitschko ..). Wer das Märchen glaubt, "das Volk" würde sich aus freien Stücken für den freien Westen entscheiden, ist entweder ein Trottel oder Teil der Propaganda: Den Leuten werden Illusionen von Freiheit und Produkten in die Köpfe gesetzt, die einer korrupten Elite vorbehalten bleibt. Die meisten werden aber gezwungen sein, ihre Produkte (Arbeitskraft, Bodenschätze, .. ) zu Dumping-Preisen zu verkaufen. Wohin das führt, kann man bei Polen, Ungarn und anderen Neu-Europäern beobachten: Das Schüren der Ressentiments gegenüber den Flüchtlingen ist doch nur EIN Teil der rechten Politik. Nicht so offen kommuniziert steckt hinter dem Zurückdrängen der EU auch der Versuch, stärker national von der eigenen Wirtschaftskraft profitieren zu können und sich dem Diktat europäischer und globaler Konzerne entziehen zu können. Das Gleiche ist natürlich auch bei der Ukraine zu erwarten, zumal hier die USA bzw. US-Wirtschaft noch viel aggressiver plündernd einfallen und die Grenzen der Belastbarkeit erreichen wird, als es bei Polen, Ungarn oder den baltischen Staaten der Fall war, wo die EU noch gepuffert wurde. Es geht um die Erschließung neuer Assets, die mit politischen Mitteln dem Weltmarkt "geöffnet" werden mussten indem man Russland aus der Region verdrängt hat.
DAS ist der Hintergrund des Maidans und des daraus folgenden Konflikts um die Krim und den Osten der Ukraine.

 

Frank Schütze

Sonderaktion Ukraine von Brigitte Schulze

 

Die bekannte Ukraine-Expertin, Autorin und Verlagerin Brigitte Schulze hat eine "Sonderaktion Ukraine" mit einem interessanten Angebot gestartet:

Informationen dazu hier.

Ukraine: Einblicke in den neuen Osten Europas


 

Für die meisten Deutschen ist die Ukraine immer noch ein weißer Fleck, das Land „da unten rechts“ auf der Landkarte Europas, schon fast an der Grenze zu Asien. Allenfalls sind Stichwörter wie „Kornkammer Europas“, „Orangene Revolution,“ „Tschernobyl“ abrufbar, auch die Erinnerungen an den Krimurlaub fallen eher blass aus und sind wenig aufschlussreich, was die gegenwärtigen Verhältnisse angeht. Gleichzeitig nimmt die Debatte um den EU-Beitritt der Ukraine konkrete Züge an. Der Autor des neuen Buches in unserer Länderreihe – in der Ukraine geboren und aufgewachsen, aber auch vertraut mit den Ansichten der Bewohner seiner neuen Wahlheimat Deutschland – nimmt dies zum Ausgangspunkt für seine Reise durch das alte neue Land, das mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 zwar seine Unabhängigkeit erlangte, aber mit postkommunistischen Folgen wie Oligarchentum, Korruption und ideologischer Neuorientierung zu kämpfen hat und längst nicht in der Demokratie angekommen ist.

Die Sehnsucht der Ukrainer nach Freiheit und Unabhängigkeit vor allem von Russland ist das Ergebnis erlittener Fremdbestimmung. Sie zu erlangen, so erfahren wir auf unterhaltsame Weise, ist ein höchst konfliktreicher Prozess, da die beiden Völker eine jahrtausendealte gemeinsame Geschichte verbindet. Das prägt die politischen Auseinandersetzungen im Lande wie mit dem mächtigen Nachbarland, ist aber auch im Alltag spürbar, wo man ukrainisch spricht, doch meist russisch liest, wo der Wodka Horilka heißt, wo die Rote-Rüben-Suppe Borschtsch das ukrainische Nationalgericht ist und stets als russisches gilt.
Kenntnisreich und humorvoll, mit spürbarer Heimatliebe erzählt der Autor vom Alltag in der Ukraine von heute, unternimmt fundierte Exkurse in die alte und neuere Geschichte des Landes, ergänzt seine Beschreibungen mit Porträts und macht so die Wandlung der Ukraine von der „Kornkammer“ zu einem modernen Hightechland anschaulich. Viktor Timtschenkos Buch ist ein überzeugendes Plädoyer dafür, dass sein Heimatland am Schwarzen Meer zu Europa gehört.

 

... eine kleine Leseprobe

 

 

Wir danken allen Spendern und Sponsoren

von ganzem Herzen für ihre Unterstützung!

                                 Odessa